Was ist Deductible?

Joel Burghardt & Marcel Schorr

Wenn du dich mit Startup-Investments beschäftigst, stößt du früher oder später auf den Begriff „Deductible“. In der Finanzwelt und gerade beim Investieren in Startups kann das Wissen um solche Begriffe entscheidend sein. Aber was genau verbirgt sich dahinter, und wie ist der Begriff im Kontext von Startup-Investments zu verstehen?

Wie definiert man Deductible?

Ein Deductible beschreibt in erster Linie den Eigenanteil, den man im Schadensfall selbst zu tragen hat, bevor die Versicherung eintritt. Aber Moment mal, was hat das mit Startup-Investments zu tun? Der Begriff stammt aus der Versicherungsbranche und ist dort gängig. Doch auch bei Risiken, mit denen Startups konfrontiert sind, kann dieser Begriff ins Spiel kommen.

Ergänzende Informationen zum Thema
  • Im Venture-Capital-Kontext ist „Deductible“ kein Standard-Dealbegriff; gebräuchlicher sind Liquidation Preference, Pro Rata, Anti-Dilution und Indemnification.
  • Relevant wird „Deductible“ bei Startup-Versicherungen, vor allem D&O-, Cyber- und E&O-Policen, nicht bei der Beteiligungsmechanik selbst.
  • Ein häufiger Fehler ist, Versicherungs-Selbstbehalte mit Investorenrisiko gleichzusetzen; wirtschaftlich und vertraglich sind das zwei verschiedene Ebenen.
  • Für Investoren zählt praktisch, ob Policen Retention, Ausschlüsse und Side-A-Deckung enthalten, weil diese den tatsächlichen Schutz der Organmitglieder bestimmen.
  • Bei Due Diligence sollte geprüft werden, wer den Selbstbehalt trägt: Gesellschaft, Tochtergesellschaft, Management oder eine separate Rückstellung.
  • International kann lokaler Versicherungszwang relevant sein; grenzüberschreitend finanzierte Startups brauchen oft landesspezifische D&O-Strukturen statt einer einzigen globalen Police.
  • Für spätere Finanzierungsrunden oder IPO-Vorbereitung werden Indemnification-Regelungen und D&O-Deckung wichtiger als ein abstraktes „Deductible“ im Investmentverständnis.

Was bedeutet Deductible im Kontext von Startup-Investments?

Im Bereich der Startup-Investitionen könnte Deductible verwendet werden, um das Risiko zu beschreiben, das ein Investor bereit ist, selbst zu tragen. Stell dir vor, ein Startup investiert in ein risikobehaftetes Projekt. Ein Deductible könnte der Betrag sein, den der Investor selbst aufbringen muss, bevor er Unterstützung oder Kompensation erhält – ähnlich einem Selbstbehalt in einer Versicherung. Man könnte auch von der Risikotoleranz des Investors sprechen.

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Was ist der Unterschied zwischen Deductible und Selbstbehalt?

Während Deductible oft im angelsächsischen Raum Verwendung findet, benutzt man im Deutschen häufiger den Begriff Selbstbehalt. Beide Begriffe meinen im Prinzip dasselbe: den Betrag, den man selbst tragen muss. Doch im Startup-Umfeld könnte Deductible darüber hinaus das Verständnis enthalten, wie viel Risiko ein Investor bereit ist zu akzeptieren, bevor er seine Unterstützung oder weitere Investitionen zurückzieht.

Warum ist Deductible für Investoren wichtig?

Investoren möchten natürlich wissen, wie viel finanzielles Risiko sie eingehen. Ein klar definiertes Deductible gibt ihnen eine transparente Vorstellung davon, wie viel Kapital sie im Ernstfall aufbringen müssen. In einer von Unsicherheit geprägten Welt, wie der der Startups, bietet das Planungs- und Sicherheit.

Kann Deductible als Vorteil für Startups gesehen werden?

Definitiv. Ein klar formuliertes Deductible kann zeigen, dass ein Investor bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen in das Startup hat. Das kann Startups sogar anziehen, da dies ein Sicherheitsnetz für beide Seiten darstellt. Ein hohes Deductible könnte auch als Zeichen dafür gesehen werden, dass der Investor wirklich an den Erfolg glaubt.

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Eigenkapital, Fremdkapital, Risikokapital, Venture Capital, Angel Investor, Seed-Finanzierung, Series A, Series B, Crowdfunding, Businessplan, Due Diligence.

Joel Burghardt & Marcel Schorr

Joel Burghardt ist SEO-Experte mit Fokus auf schnelle Umsetzung und skalierbare Wachstumsstrategien. Marcel Schorr bringt umfangreiche Erfahrung in der Unternehmensentwicklung, im (IT-) Projektmanagement und in der Führung interdisziplinärer Teams mit.

Gemeinsam bieten wir Startups Kapital, praxisnahe Unterstützung und wertvolle Netzwerke für nachhaltigen Erfolg.

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Founder der
DRIVE Ventures GmbH