Was sind Information Undertakings?

Joel Burghardt & Marcel Schorr

Information Undertakings, oder auf Deutsch Informationsverpflichtungen, spielen eine zentrale Rolle im Bereich der Startup-Investitionen. Einfach gesagt, handelt es sich hierbei um die Zusage eines Startups, bestimmte Informationen regelmäßig und transparent an die Investoren weiterzugeben. Diese Informationsverpflichtungen sind entscheidend, um das Vertrauen zwischen Investoren und Gründern zu fördern und aufrechtzuerhalten.

Stell dir vor, du investierst in ein junges Unternehmen. Du willst wissen, ob dein Geld gut eingesetzt wird, oder? Genau hier kommen Information Undertakings ins Spiel. Startups verpflichten sich, regelmäßig Updates zu finanziellen Entwicklungen, Marktstrategien und anderen wesentlichen Aspekten zu liefern. Diese Informationsflüsse ermöglichen es dir, informierte Entscheidungen zu treffen und gegebenenfalls rechtzeitig einzugreifen.

Warum sind Informationsverpflichtungen für Investoren so wichtig?

Du fragst dich sicherlich, warum ein solcher Informationsaustausch unverzichtbar ist. Informationen sind das A und O für Investoren. Sie bilden die Basis für Risikoabschätzungen und zukünftige Entscheidungen. Wenn ein Startup intransparent agiert, kann das zu Fehlinvestitionen und letztlich großen Verlusten führen.

Stell dir vor, du fühlst dich einer Investition hilflos ausgeliefert, weil dir entscheidende Informationen fehlen. Der Gedanke allein lässt einen schon unruhig werden. Klare Informationsverpflichtungen wirken hier wie ein Sicherheitsnetz und geben Investoren die notwendige Kontrolle. Es ist, als hättest du ständig deinen Finger am Puls des Unternehmens.

Ergänzende Informationen zum Thema

Zusätzliche Lücke: Standardisierte Informationsrechte gewinnen an Bedeutung; die NVCA aktualisierte ihre Modelldokumente zuletzt im Oktober 2025, was stärkere Marktangleichung signalisiert.

Regulatorisches Risiko: Weitgehende Informations- und Kontrollrechte können grenzüberschreitend Investitionsprüfungen auslösen, besonders bei sensiblen Technologien und ausländischen Investoren.

Gegenargument: Zu umfangreiche Berichtspflichten belasten frühe Startups operativ und können Managementzeit von Produkt, Vertrieb und Fundraising abziehen.

Rechtlicher Punkt: Informationsrechte werden häufig vertraglich außerhalb des Gesellschaftsrechts geregelt; das kann Transparenz, Durchsetzbarkeit und Rechenschaft erschweren.

Praktischer Schritt: Reporting-Pakete sollten vorab in Frequenz, Kennzahlen, Materialitätsschwellen und Empfängerkreisen exakt definiert werden, um Konflikte nach Closing zu vermeiden.

Häufiger Fehler: Investoren verlangen breite Rohdatenzugänge statt entscheidungsrelevanter KPIs; dadurch steigen Vertraulichkeitsrisiken ohne proportionalen Steuerungsnutzen.

Trend: Der VC-Markt zog laut Halbjahresdaten 2026 wieder an; mit mehr Deals und Exits steigt auch der Druck auf belastbares Portfolioreporting.

Alternative: Statt permanenter Sonderabfragen sind standardisierte Investorenrechte mit festen Quartalsberichten und klaren Eskalationsrechten meist effizienter und konfliktärmer.

Was umfassen typische Informationen, die weitergegeben werden?

Die Bandbreite der Informationen, die Startups an Investoren übermitteln, ist breit gefächert. Sie reicht von finanziellen Berichten und Budgetplanungen bis hin zu Updates über Marktentwicklungen und Geschäftsstrategien. Lass uns einen genaueren Blick auf einige dieser Punkte werfen:

  • Finanzberichte: Monatliche oder vierteljährliche Berichte über Einnahmen, Ausgaben, Gewinn und Verlust.
  • Marktentwicklungen: Information über neue Markttrends, Konkurrenzanalysen und potenzielle Marktchancen.
  • Geschäftsstrategie: Langfristige Planungen, Ziele und Meilensteine, die das Unternehmen erreichen möchte.
  • Operative Updates: Tagesgeschäft, Fortschritte bei Projekten und wichtige Ereignisse.

Diese regelmäßigen Updates sind wie das Schmiermittel, das die Räder des Investmentprozesses am Laufen hält. Sie sorgen dafür, dass alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind.

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Wie unterscheiden sich Information Undertakings von Due Diligence?

Oft wird Due Diligence in einem Atemzug mit Informationsverpflichtungen genannt, aber es gibt feine Unterschiede. Während Due Diligence eine gründliche Prüfung eines Unternehmens vor einer Investition ist, konzentrieren sich Informationsverpflichtungen auf die kontinuierliche Übermittlung von Informationen nach der Investition.

Denke an Due Diligence als den großen Gesundheitscheck, bevor du ein Haus kaufst. Du willst sicherstellen, dass das Fundament stabil ist und keine versteckten Mängel existieren. Dagegen sind Information Undertakings eher regelmäßige Besuche durch den Hausmeister, der sicherstellt, dass alles in Schuss bleibt und du über eventuelle Reparaturen informiert wirst.

Welche Rolle spielen Information Undertakings in Verhandlungen?

Während Verhandlungen zwischen Investoren und Startups spielen Informationsverpflichtungen oft eine entscheidende Rolle. Investoren möchten von Anfang an sicherstellen, dass sie nicht im Dunkeln tappen. Diese Verpflichtungen werden deshalb häufig in Investmentverträgen festgelegt.

Glaub uns, niemand mag unangenehme Überraschungen. Wenn du als Investor mit einem Startup verhandelst, wirst du klare Spielregeln und regelmäßige Updates verlangen. Beide Parteien wissen so von Anfang an, worauf sie sich einlassen, und das schafft eine gesunde Grundlage für die Zusammenarbeit.

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Finanzberichte, Marktanalysen, Geschäftsentwicklung, Startup Finanzierung, Risikoabschätzung, Due Diligence, Investmentverträge, Investorenkommunikation, Startup-Wachstum, Unternehmensstrategie.

Joel Burghardt & Marcel Schorr

Joel Burghardt ist SEO-Experte mit Fokus auf schnelle Umsetzung und skalierbare Wachstumsstrategien. Marcel Schorr bringt umfangreiche Erfahrung in der Unternehmensentwicklung, im (IT-) Projektmanagement und in der Führung interdisziplinärer Teams mit.

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