Was ist Regulation A?

Joel Burghardt & Marcel Schorr

Viele von uns haben sicher schon mal von Regulation A gehört, besonders wenn man sich für Startups und Investmentmöglichkeiten interessiert. Aber was genau verbirgt sich eigentlich dahinter?

Wie funktioniert Regulation A?

Regulation A, oft auch als „Reg A“ bezeichnet, ist eine Bestimmung der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Sie ermöglicht es kleinen und mittleren Unternehmen, Kapital durch den Verkauf von Wertpapieren an die Öffentlichkeit zu beschaffen. Klingt ziemlich bürokratisch, oder? In Wirklichkeit ist es für Startups eine großartige Möglichkeit, Gelder zu sammeln, ohne den aufwändigen und kostenintensiven Prozess eines traditionellen Börsengangs (IPO) durchlaufen zu müssen. Unternehmen können dabei bis zu 75 Millionen Dollar pro Jahr einnehmen, und das ohne all die komplizierten Reportings, die größere Unternehmen stemmen müssen.

Ergänzende Informationen zum Thema
  • Nichtakkreditierte Anleger unterliegen in Tier 2 einer harten Investitionsgrenze von 10 % von Einkommen oder Vermögen; das bremst Retail-Tickets.
  • Tier-2-Emittenten brauchen testierte Jahresabschlüsse sowie laufende Jahres-, Halbjahres- und Ereignismeldungen; der Compliance-Aufwand bleibt deutlich über Crowdfunding-Niveau.
  • Tier 1 kann wegen einzelstaatlicher Blue-Sky-Prüfungen langsamer und teurer werden; Tier 2 umgeht diese Prüfungen weitgehend, verlangt dafür mehr SEC-Reporting.
  • Regulation A ist für SPAC-ähnliche Blank-Check-Gesellschaften, Investmentgesellschaften und säumige Emittenten grundsätzlich nicht verfügbar; die Zulässigkeit scheitert oft schon vor dem Angebot.
  • Bad-Actor-Regeln erfassen Emittent, Management, Platzierer und große Anteilseigner; frühere Betrugs- oder Aufsichtssanktionen können das Angebot vollständig disqualifizieren.
  • Die SEC weist darauf hin, dass veröffentlichte Reg-A-Statistiken nur Untergrenzen des tatsächlich eingeworbenen Kapitals zeigen, weil Meldungen zeitverzögert und laufende Angebote unvollständig sind.
  • Als Alternative erlaubt Regulation Crowdfunding niedrigere Volumina, aber klar standardisierte Anlegerlimits; für sehr frühe Startups ist das oft operativ einfacher als Reg A.

Wer kann in Regulation A investieren?

Hier wird’s spannend: Im Gegensatz zu traditionellen Investitionsmodellen, die oft nur für akkreditierte Investoren zugänglich sind, steht Regulation A nahezu allen offen. Das heißt, dass auch ganz normale Leute – ja, Du und ich – die Möglichkeit haben, in aufstrebende Unternehmen zu investieren. Das ist eine echte Demokratisierung des Investierens und macht das Ganze super spannend für alle, die nicht mit Millionen auf dem Konto gesegnet sind.

Joel und Marcel
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Welche Vorteile bietet Regulation A für Startups?

Ganz klar, Regulation A ist ein echter Game-Changer für viele Startups. Die geringeren Vorschriften und niedrigeren Kosten im Vergleich zu einem klassischen Börsengang machen es besonders attraktiv. Startups können ihren Bekanntheitsgrad steigern und neue Investoren gewinnen, ohne ihre Seele an Bürokratielasten zu verkaufen. Und hey, von 75 Millionen Dollar könnte man schon den ein oder anderen Prototypen finanzieren, oder?

Gibt es Unterschiede zwischen Regulation A und Regulation A+?

Ja, gibt es! Regulation A hat zwei Stufen: Tier 1 und Tier 2, auch bekannt als Regulation A+.

  • Tier 1: Erlaubt es Unternehmen, bis zu 20 Millionen Dollar in einem 12-Monats-Zeitraum zu sammeln. Hier sind die Reporting-Anforderungen minimal, aber es gibt striktere staatliche Regelungen.
  • Tier 2 (Regulation A+): Hier können bis zu 75 Millionen Dollar eingenommen werden. Mehr Geld, weniger Stress mit den einzelnen Bundesstaaten und halbjährliche Berichterstattung an die SEC. Ein klarer Vorteil für ambitionierte Startups.

Also, Regulation A ist ideal für junge Unternehmen, die groß träumen, aber keine Lust auf übermäßige Bürokratie haben.

Welche Risiken gibt es bei Regulation A?

Investieren ist immer mit Risiken verbunden, das wissen wir alle. Regulation A steht hier nicht außen vor. Die Unternehmen, die hier Gelder aufnehmen, sind oft in frühen Entwicklungsstadien. Viele werden scheitern, das gehört zur Realität. Auch gibt es weniger Transparenz und Reporting als bei traditionellen Börsengängen, was das Risiko für Investoren erhöht. Wer sich also für Investitionen über Regulation A entscheidet, sollte sich dieser Tatsache bewusst sein – aber hey, wer nicht wagt, der nicht gewinnt, richtig?

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Joel Burghardt & Marcel Schorr

Joel Burghardt ist SEO-Experte mit Fokus auf schnelle Umsetzung und skalierbare Wachstumsstrategien. Marcel Schorr bringt umfangreiche Erfahrung in der Unternehmensentwicklung, im (IT-) Projektmanagement und in der Führung interdisziplinärer Teams mit.

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Founder der
DRIVE Ventures GmbH